Steherrennen

Steherrennen sind Bahnrennen, bei denen der Radsportler (der Steher) hinter einem Motorrad im Windschatten fährt. Dazu werden speziell für diesen Zweck ausgerüstete Schrittmacher-Maschinen benutzt, die dem Radrennfahrer vorausfahren und ihm Windschatten geben.  Bei Steherrennen werden Geschwindigkeiten von teilweise über 100 km/h erzielt und auch über längere Abschnitte gehalten.

Der Fahrer des Motorrades, Schrittmacher genannt, steht auf Fußrasten der Maschine (davon leitet sich aber nicht der Name der Disziplin ab.), damit dieser einen möglichst großen Windschatten erzeugt.

 

Faszination der Rennen

Die Motorräder

Die Motorräder wirken nostalgisch: Boxermotor mit 650 Kubikzentimetern. Eine Kardanwelle treibt das Hinterrad an, keine Kette. "Das ist gut für die Trikots der Radfahrer, sie kriegen keine Ölspritzer ab".

Der Lenker ist weit nach hinten gezogen, die Griffe enden seitlich der Oberschenkel der Schrittmacher. Es gibt breite Fußrasten, damit sie sicher stehen. Den Gashebel haben Mechaniker untersetzt, sodass  der Schub besonders fein dosieren werden kann.